13 April 2017

[Rezension] Karma Girl

Autorin: Jennifer Estep
Titel/Originaltitel: Karma Girl
Seitenzahl: 400
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Pipier
1. Band

Einen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Inhalt:

Carmen Cole erlebt ihren absoluten Albtraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer - er ist auch noch der ortsansässige Superheld! Die Reporterin rächt sich, indem sie ihren Liebsten öffentlich enttarnt. Von da an ist es ihr erklärtes Ziel, die geheimen Identitäten von Superhelden aufzudecken. Und sie ist darin richtig gut. Klar, dass auch die Superschurken Gefallen an ihrer Arbeit finden. Sie zwingen Carmen, sich an die Fersen des heißesten Helden der Stadt zu heften. Und der iist zu allem Überfluss auch noch...nett?


Meinung:

Das Buch beginnt eigentlich direkt mit der Fremdgehszenerie. Es geht also erst einmal flott los, bevor sich die Handlung beruhigt und leicht einschläfernd wird.
Ich bin mir nicht sicher, ob es an mir oder an den Büchern liegt, aber ich hatte wieder Probleme, um ins Buch zu finden.

Die Geschichte ist in drei Abschnitte geteilt: Anfänge, Superhelden-Zentrale und Bigtime. Erst ab dem zweiten Abschnitt, hatte ich das Gefühl, das Buch nicht mehr aus den Händen legen zu können und das habe ich auch nicht. Ab dem Zeitpunkt habe ich das Buch in einem Tag durchgelesen.
Zu Beginn ist Carmen sehr viel allein. Mir fehlten einfach die Konversationen. Natürlich hat sie ab und zu mit ein paar Menschen Kontakt gehabt, aber sobald sie auf die Fearless Five trifft, bessert sich der Umstand. Die Handlung wird interessanter und auch spannender.

Ich war positiv überrascht, dass die Protagonistin hier mal ein wenig älter war. Allerdings habe ich auch bislang nur Mythos Academy und Black Blade gelesen.
Das Ende fand ich überraschend gut, es war spannend, Gibt einen kleinen Einblick darauf, wie es im zweiten Teil weitergehen kann bzw. wird.
Hin und wieder war man im Demaskieren schneller als Carmen selbst. Für mich selber war aber nicht alles vorhersehbar, weshalb die Spannung auch für mich nicht verloren ging.

Carmen hat eine gewisse Schlagfertigkeit, die ich wirklich amüsant fand. Da werden Dinge ausgesprochen, die wirklich jeder von uns schon gedacht hat. Zum Beispiel, dass niemand die Helden erkennt, weil sie eine kleine Maske tragen. Verwunderung pur. Dennoch sind ihre Zweifel an Striker einfach ätzend. Es kam nicht nur einmal vor, dass ich mit den Augen rollte.
Striker selbst ist der Good-Guy. Der sich perfekt verhaltende Superheld. Fiera war allerdings mein persönliches Highlight unter den Superhelden. Sie hat Temperament, nimmt keine Hand vor den Mund. Sie ist ein starker Charakter und das gefällt mir sehr gut. Außerdem ist ihre Superkraft schon die coolste.
Ein anderes Highlight ist Lulu, eine im Rollstuhl sitzende Hackerin. Ich finde sie einfach sympathisch und hoffe, dass sie auch weiterhin eine Rolle haben wird.

Die Geschichte hat mich richtig aufgesaugt. Ich mag den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte, denn es lies zu, dass ich mit zunehmender Spannung auch schneller lesen konnte. Ich freue mich auf den folgenden Teil und kann es kaum erwarten, obwohl der Schluss eigentlich keinen Cliffhanger in sich barg.


Fazit:

Obwohl der Start in die Geschichte für mich holprig war, konnte der Schluss mich von sich überzeugen. Dieser Umstand lässt mich glücklich zurück, denn er hat mich den Anfang so gut wie vergessen lassen. Ich mag Jennifer Estep nach wie vor. Ihre Geschichten sind umwerfend, ihre Charaktere bislang auch welche, die ich mag. Also hoffe ich einfach darauf, dass ich Carmen bald auch so sehr mag wie Gwen und Lila.
Die Geschichte hat hier und da ihre Schwächen, Punkte, die ich nicht mochte, weshalb ich die volle Punktzahl nicht vergeben kann.

4,5/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Ich verlinke deine Rezension in meiner! Falls du das nicht möchtest, bitte kurz sagen! LG Verena

    AntwortenLöschen